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Das Jahr 2018 …..

Hinter den ehrenamtlichen Kräften des Löschzug Gummersbach liegt ein ereignisreiches Jahr 2018 was wir heute Revue passieren lassen wollen.
Im Jahr 2018 mussten durch die Einsatzkräfte 177 Einsätze bewältigt werden, das entspricht im Durchschnitt 3-4 Alarmierungen in der Woche. Dies ist erneut eine deutliche Steigerung zum Vorjahr und hat uns so manches Mal an die Belastungsgrenze gebracht.
Das Spektrum der Einsätze war wieder einmal sehr umfangreich, Bagatellen, kleinere und größere Brände, technische Hilfeleistung unterschiedlicher Dimensionen, kurioses, dramatisches zählte dazu.

Besonders gefordert wurden wir am Anfang des Jahres. Zuerst sorgten starke Schneefälle für so manchen Einsatz, dann wurde das Oberbergische vom Sturmtief Friederike getroffen was erneut für einen langen und anstrengenden Tag sorgte und zu guter Letzt sorgte im Frühjahr ein lokales Starkregengebiet für eine schlaflose Nacht. In dieser Nacht hat der Beckebach die Firma Eaton in Niedernhagen überflutet. Dieses in einer unvorhersehbaren Geschwindigkeit das sich die Einsatzkräfte zurückziehen mussten um Ihre eigene Gesundheit und ihr Leben zu schützen.

Und dann kam der Sommer der einfach nicht enden wollte, in dem es einfach nicht geregnet hat. Für normale Freizeitaktivitäten bestens geeignet. Für uns Einsatzkräfte brachte der Sommer so manchen Flächen – und Waldbrand mit sich. In der dicken Schutzkleidung eine echte Strapaze. Besonders erwähnenswert ist hierbei sicherlich der Waldbrand im Ortsteil Becke. Weit ab der nächsten Wasserversorgung in einem steilen Hang gelegen forderte dieses Feuer bei Temperaturen weit über 30°C die Einsatzkräfte bis zur Erschöpfung. Gemeinsam mit anderen Feuerwehr der Stadt Gummersbach und Hilfe der Anwohner gelang es damals knapp ein Wipfelfeuer zu verhindern.

Im Spätsommer gab es dann noch eine besonders perfide und kriminelle Brandstiftung. Ein unbekannter hatte die Orgel in der katholischen Kirche in Brand gesetzt. Es gelang uns damals mit geringsten Menge Löschwasser den Brand zu löschen und den Schaden so nicht noch zu verschlimmern. Zurück blieb bei uns, die wir schon viele, kleiner und größere Brandstiftungen gesehen haben das Entsetzen das selbst Gotteshäuser nicht mehr heilig sind.

Der Herbst verlief eher unspektakulär, mit Ausnahme eines Feuers bei Remondis. Aber da haben wir als Feuerwehr ja schon Routine drin.
Das Jahr 2018 bestand aber nicht nur aus Einsätzen. Es wurden auch insgesamt 39 Übungsdienste abgehalten, andere Einheiten mit den Sonderfahrzeugen unterstützt und zb. ein Sicherheitswachdienst bei dem Lindenplatz Open-Air geleistet.

Feuerwehr besteht aber nicht nur aus Einsätzen und Übungen. Wenn man wie wir so viele Einsätze fährt und zusammen Dinge erlebt die unter die Haut geht. Dann schweißt das zusammen. Daher haben wir im Jahr 2018 auch außerhalb des Dienstbetriebs einiges unternommen. Ein besonderes Highlight war die Verabschiedung von Jörg Bosch. Nach 42 Jahren ehrenamtlichen Dienst am Bürger ist Jokel in die Ehrenabteilung gewechselt. Mit einem Feuerwehr-Oldtimer und einem Blaulicht-Korso haben wir Jokel zuhause abgeholt und gemeinsam einen schönen Abend verbracht.

All das ist nur möglich weil unsere Lebenspartner Verständnis für unser Ehrenamt haben und unsere Arbeitgeber uns ziehen lassen wenn Alarm ausgelöst wird.
Wir möchten an dieser Stelle Danke sagen für die Unterstützung die wir im Jahr 2018 erhalten haben. Danke an unsere Familien und Arbeitgeber, an Euch Follwer für eure vielen aufbauende und anerkennende Nachrichten und Kommentare, an die Beamte der hauptamtlichen Wache die uns unglaublich viel Arbeit abnehmen und für die hervorragende Zusammenarbeit auf Augenhöhe, an die Einsatzkräfte der anderen Einheiten der Feuerwehr Gummersbach für die gute Zusammenarbeit. Denn nur gemeinsam sind wir stark.
Das soll es für dieses Jahr gewesen sein.
Bis nächstes Jahr.

Eure Feuerwehr Gummersbach, Löschzug Stadt

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