59-65/2018 | TH1 – Wasserschaden / TH 1 – Person hinter verschlossener Tür

Datum: 10. April 2018 
Alarmzeit: 19:00 Uhr 
Dauer: 8 Stunden 
Art: Technische Hilfeleistung 
Einsatzort: Gummersbach 
Fahrzeuge: MTF, DLK23/12, HLF10, HLF20, TLF3000, RW2, LKW, KDOW 


Einsatzbericht:

Ein äußerst ausgeprägtes und starkes Gewitter zog am vergangenen Abend über das Gummersbacher Stadtgebiet. Neben den Blitzen war vor allem der Niederschlag ein großes Thema, in Folge welchem der Löschzug Gummersbach gegen 18:50 Uhr in einem Lebensmittelmarkt alarmiert wurde. Hier war es zu einem Wassereinbruch durch das Dach und einem damit verbundenen Teileinsturz der Decke gekommen. Neben dem Abpumpen des Wassers vom Dach wurde der Lebensmittelmarkt wieder trocken gelegt. Währenddessen wurde der Löschzug Gummersbach erneut alarmiert. Eine Person hinter einer verschlossenen Tür sollte sich im Lindengymnasium befinden. Ein automatisiertes System hatte in Folge eines Blitzeinschlages fehlausgelöst. Weitere Einsätze ließen allerdings nicht lange auf sich warten: Eine ausgelöste Brandmeldeanlage und mehrere Wasserschäden wurden schnell abgearbeitet. Einen weiteren Wassereinbruch gab es in einem Großhandelsunternehmen.

Der letzte Einsatz ereilte die Kameraden dann gegen 20:09 Uhr. Das dies aber kein gewöhnlicher Einsatz wird konnte bis dahin niemand wissen. Mitarbeiter meldeten einen Wassereinbruch in einer Firma in Niedernhagen. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf das Sichern der Traforäume mittels Sandsäcken. Als der Pegel des sonst eher kleineren Baches allerdings rasant anstieg mussten sich die Einsatzkräfte vorerst selbst in Sicherheit bringen. Teilweise einen Meter hoch lief das Wasser durch die Firma, starke Strömung und aus der Firma angeschwemmte Paletten samt Material erschwerten weitere Maßnahmen. Im weiteren Verlauf wurden die Löschgruppen Lantemicke und Strombach-Lobscheid, das Technische Hilfswerk mit Hochleistungspumpen, das Deutsche Rote Kreuz zur Verpflegung der Einsatzkräfte, der Aggerverband, die Aggerenergie, die Untere Wasserbehörde und der Wehrleiter angefordert. Ein ebenfalls angeforderter Bagger befreite die verstopften Bachläufte von angeschwemmten Holz und sonstigem Geröll. Als gegen 3 Uhr die gröbsten Arbeiten beendet waren wurde die Arbeit eingestellt. Weitere Maßnahmen müssen nun durch Fachfirmen getroffen werden.

Der Löschzug Gummersbach war insgesamt über acht Stunden mit allen verfügbaren Fahrzeugen und Kräften im Einsatz.

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